Monteverde wurde im Jahr 1951 von mehreren aus den USA stammenden Quäker Familien gegründet. Sie waren es, die die Gegend in Moneverde (Grüner Berg) umbenannten.
Die Quäker begannen mit der Produktion von Käse, da dieser sich lange lagern ließ und auch bei dem Transport zu entfernten Märkten nicht schlecht wurde. Der Käse von Monteverde gilt heute als der Beste Zentralamerikas und kann in ganz Costa Rica gekauft werden.
Das 12000 Hektar große Naturschutzgebiet von Monteverde ist weltweit bekannt, dementsprechend stark ist auch der Besucherandrang. Besonders Pflanzenliebhaber und Volgelbeobachter werden von Monteverde begeistert sein. Im tropischen Nebelwald sind die hohen Bäume von Bromelien, Orchideen, Farnen und Moosen bewachsen.
Wer zur Vogelbeobachtung oder Tierbeobachtung nach Costa Rica kommt sollte in der Trockenzeit anreisen, da während der Regenzeit die Sichtung der Tiere schwieriger ist. Viele Vogelkundler kommen nach Monteverde um den Quetzal, die berühmteste und farbenprächtigste Art aus der Familie der Trogone zu Gesicht zu bekommen. Besonders schön ist das Quetzal Männchen mit der bis zu einem Meter langen Schwanzfeder.
In Monteverde kann sich die Buchung eines Führers lohnen, da diese wissen wo sich welche Tiere um welche Zeit aufhalten.Monteverde ist mit einer Vielzahl von Hotels und günstigeren Unterkünften auf den starken Besucherzustrom eingestellt.
Es gibt mehrere Wanderwege mit schönen Aussichtsplatformen, von denen man über den Nebelwald hinab ins Tal schauen kann. Unterschiedliche Unternehmen bieten Spaziergänge über Hängebrücken auf Höhe der Baumkronen an.
Wer etwas mehr Aufregung möchte bucht eine Canopy-Tour (Baumkronen-Tour) und saust in einem Klettergurt an, durch den Nebelwald gespannten, Drahtseilen durch die Baumwipfel.
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